„Sternsingen gegen Kinderarbeit – Schule statt Fabrik“ – so lautete das Leitwort der Sternsingeraktion 2026. Etwa 300.000 Sternsingerinnen und Sternsinger machen sich jedes Jahr deutschlandweit Anfang Januar auf den Weg, um notleidende Kinder in aller Welt zu unterstützen. Schwerpunktland war dieses Mal Bangladesch.
So zogen auch in der Pfarreiengemeinschaft an mehreren Tagen bis zu acht Sternsinger-Gruppen aus, um mit dem gespendeten Geld Projekte zu unterstützen, die es den Kindern aus Bangladesch ermöglichen, eine solide Schulausbildung zu bekommen, anstatt für einen Hungerlohn arbeiten zu müssen.
Die Ergebnisse sind mittlerweile bekannt, und so erbrachte die Sternsingeraktion der Pfarreiengemeinschaft mit den Ortsteilen die stolze Summe von insgesamt 18.123,89 Euro! Dies ist um einiges mehr als im letzten Jahr.
Doch nicht nur für die Kinder und Jugendlichen aus Bangladesch wurde gesammelt. Die Sternsinger brachten mit ihrem Lied bzw. ihrem Segensspruch „20*C+M+B*26“ (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) den Segen Christi in die Häuser und Wohnungen, verbunden mit dem Wunsch für ein frohes und glückliches neues Jahr.
Ein Foto zeigt die Sternsinger aus Dießen beim Aussendungsgebet in St. Stephan und nach dem Singen im Pfarrmuseum. Nicht nur in Dießen selbst, auch in den Dießener Ortsteilen waren die Sternsinger unterwegs, so etwa die Sternsinger aus Dettenschwang vor dem Pfarrhaus; das Foto hatte Frau Schmid-Azar gemacht.
Ein Foto zeigt die Sternsinger aus Obermühlhausen, die im Rahmen eines eigens gestalteten Morgenlobes zum Dreikönigstag ausgesandt wurden. Das Foto wurde von Bettina Paul gemacht.
Ein herzliches Vergelts´Gott allen Sternsingerinnen und Sternsingern sowie deren Begleitern! Ein Vergelt´s Gott auch an alle Organisatoren und an die, die die Mittagsverpflegung der Sternsinger sichergestellt haben, die Fahrdienste übernommen haben und nicht zuletzt an alle Spenderinnen und Spender! Mit Ihrer Hilfe machen Sie es möglich, dass diesen Kindern eine sicherere Zukunft ermöglicht wird.
Nikolaus Matosevic



