Marienmünster

Der Bau des Dießener Marienmünster begann 1720 unter der Leitung von Propst Ivo Bader. Nachdem dieser 1728 starb, übernahm Propst Herculan Karg die Aufsicht, der heute auch als eigentlich Schöpfer der Kirche gilt. 1739 wurde die Kirche von dem Augsburger Weihbischof Jakob v. Mayr geweiht.

Großen Anteil an der Fertigstellung hatte auch der Münchner Baumeister Johann Michael Fischer. Er war einer der bedeutendsten Architekten dieser Kunstepoche.
Desweiteren waren u. a. folgende Künstler beteiligt:

  • Francois Cuvillies (Entwurf Hochaltar und Gitter)
  • Johann Georg Bergmüller (Deckenfresko)
  • Johann Baptist Straub (Kanzel, verschiedene Seitenaltäre)
  • Ägid Verhelst (verschiedene Seitenaltäre)
  • G. B. Pittoni (Altarbild "Steinigung des Stephanus")
  • G. B. Tiepolo (Altarbild "Martyrium des Hl. Sebastian")
  • Caspar König (Orgel)

Die Kirche ist 70,30 m lang und 21,70 m breit.

Aus Sicherheitsgründen, vor Vandalismus und Diebstahl, ist das Marienmünster,
sowie auch St. Stephan ab 16.00 Uhr geschlossen.